Die Hamburgische Staatsoper ist ein weltbekanntes und geschichtsträchtiges Opernhaus. Seit über dreihundert Jahren bereichert die Oper Hamburg das kulturelle Leben der Hansestadt. Das ehemalige Philharmonische Staatsorchester Hamburg und heutige Orchester "Philharmoniker Hamburg" tragen zu der bemerkenswerten kulturellen Bedeutung der Oper Hamburg bei.
Hamburgische Staatsoper
Große Theaterstraße 25
20354 Hamburg
Am 2. Januar 1678 wurde die Hamburg Oper am Gänsemarkt mit dem damaligen Namen „Opern-Theatrum" gegründet und war das erste öffentliche Opernhaus in Deutschland.
Die Hamburgische Staatsoper hat bis Mitte des 18. Jahrhunderts in ganz Europa das Musikleben geprägt und nahm eine führende Position innerhalb der europäischen Opernhäuser ein. Weltbekannte Komponisten, wie Georg Friedrich Händel, Georg Philipp Telemann und Reinhard Keiser haben zu dem Ruhm der Oper Hamburg beigetragen.
Aufgrund nachlassender Publikumszahlen und der privatwirtschaftlichen Führung wurde die Oper Hamburg im Jahre 1738 jedoch geschlossen und nur gelegentlich von herumziehenden Komödiantengruppen genutzt. Im Jahr 1763 kam schließlich der Abriss der Oper Hamburg.
Ein anderes Haus der Hamburgische Staatsoper ist das Hamburgische Stadt-Theater, in dem Lessing seine berühmte Hamburgische Dramaturgie veröffentlichte. 1827 wurde das neue Stadt-Theater Hamburg in der Dammtorstraße erbaut. Die exzellente Akustik dieses Opernhauses hob die Oper Hamburg noch weiter in die internationale Spitzenscene.
1934 wurde die Hamburgische Staatsoper erneut in ihren bis heute gültigen Namen "Hamburgische Staatsoper" umbenannt. 1943 erlitt die Oper Hamburg sehr schwere Schäden nach einem Bombenangriff. Bis 1955 wurde die Hamburgische Staatsoper immer weiter um- und aufgebaut.
Heute gehört die Hamburgische Staatsoper zu den angesehensten Opernhäusern der Welt. Die Zeitschrift Opernwelt hat die Hamburgische Staatsoper in den beiden Jahren 1997 und 2005 als „Opernhaus des Jahres“ ausgezeichnet.